Biografie

 

 

 

1909


1927


1930


1935


1943


1944

1883 Geburt am 3. Juni in Pforzheim
1899 Wechsel von der Realschule an die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe
1900

An der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe Schüler von Walter Conz, Friedrich Fehr, Ferdinand Keller, Ludwig Schmid-Reutte und Wilhelm Trübner
Freundschaft mit dem Bildhauer Wilhelm Gerstel

1906

Erster Preis anlässlich einer Ausstellung des Verbandes der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein
Reise nach Paris

1907

Berufung zum Malereivorsteher an die Porzellanmanufaktur in Meißen
Heirat mit Eveline Sprick in Hamburg

1908

Geburt der Tochter Maria in Meißen
Übersiedlung nach Berlin-Südende, Stephanstr. 23 mit Atelier im Nachbarhaus
Beteiligung an der Großen Berliner Kunstausstellung
Freundschaft mit Max Beckmann

1910

Erstmals Beteiligung an einer Ausstellung der Berliner Secession
Geburt des Sohnes Max in Berlin (Pate: Max Beckmann)
Erstmals Beteiligung an einer Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes Villa-Romana-Preis

1911

Sechsmonatiger Aufenthalt in der Villa Romana in Florenz
Freundschaft mit dem Bildhauer Karl Albiker

1912

Ordentliches Mitglied der Berliner Secession
Reise nach Italien; längerer Aufenthalt in Rom

1914

Reise nach Italien; Aufenthalte in Genua und Rapallo
Wechsel in die Freie Secession unter Führung von Max Liebermann
Nur in der ersten Ausstellung der Freien Secession vertreten, aber Mitglied bis zur Auflösung (1923)
Sächsische Staatsmedaille für Kunst
Einberufung als Armierungssoldat nach Küstrin
Auf Intervention von Max Liebermann Versetzung in die kartographische Abteilung des Stellvertretenden Generalstabs in Berlin (bis 1918)

1915

Dienstreise an den polnischen Kriegsschauplatz zwecks Vermessungsarbeiten

1918

Publikation eines Katalogs der Radierungen

1919

Berufung (bis 1924, verlängert bis 1931) zum Außerordentlichen Professor an die Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin
Von nun an häufige Teilnahme an den Ausstellungen der Preußischen Akademie der Künste
Erwerb einer Villa in Berlin-Steglitz, Filandastraße 7

1920er

Regelmäßige Reisen in den Süden, vor allem an den Gardasee

1924

Reise mit seinem Sohn durch Italien bis Sizilien

1925

Reise mit seiner Frau nach Spanien und auf die Kanarischen Inseln

1926

Reise nach Südfrankreich

1927

Wahl zum Ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Künste

Ende 1920er

Aussteller bei der Berliner Secession

1933

Mitglied im Verein Berliner Künstler

1934

Berufung zum Vorsteher des Meisterateliers für Graphik bei der Preußischen Akademie der Künste; Mitglied des Senats der Abteilung bildende Künste

1943

Zerstörung der Villa in Steglitz durch Bomben
Verlust von Malerei, Zeichnungen, Druckgraphik und allen Radierplatten Aufnahme in einem Erholungsheim für bombengeschädigte Künstler und Wissenschaftler in Straßengel/Steiermark

1944

Flucht vor der näher rückenden Ostfront nach Wolfersdorf/Thüringen
Erkrankung und schwere Depression

vor / um 1945

Antinazistische Spottgedichte

1946

Übersiedlung in die amerikanische Zone nach Schloss Gereuth/Unterfranken

1947

Berufung an die Kunstakademie in Stuttgart

1948

Ernennung zum Professor der Abteilung für angewandte und freie Graphik
Wohnung in Schloss Ludwigsburg

1953

Anlässlich des 70. Geburtstags Ehrenmitglied der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart
Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland
Ausstellungen in Mannheim und Pforzheim

1956

Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg

1957

Tod am 6. Januar in Ludwigsburg